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Sonntag, 21. August 2016

So schnell war das Kleid auch nicht genäht wie gedacht




 Mit einem Stoff von Moods wollte ich ein schnelles Sommerkleid nähen.
Ein elastischer Baumwollsatin ist jetzt kein schwierig zu verarbeitender Stoff, ....
dachte ich. Dieser hier hatte soooo viel Dehnung, daß ich sogar bei dem bekanntem Schnitt
107-032009 echte Probleme bekam.
Ok , die Passform muss immer angepasst werden, hier noch um ein Eck enger gemacht, als das schon  etwas enge Vorgängermodel. Aber der Ausschnitt ! Für die Ärmelschrägstreifen nahm ich einen roten Polyestersatin,  beim Ausschnitt wollt ich eine rote Paspel mitfassen.



Wie ihr seht, viel zu dick, mit dem elastischen roten Streifen kaum gleichmäßig hinzubekommen und viel zu weit, trotz einem Einhaltefaden und Vliselineeinlage.


Also alles wieder runter, kleinen Plausch mit Nähfreundin Britta, und dann einen weißen Baumwollbatist mit einer  steiferen Vliseline zugeschnitten.
Mit der Hand eingehalten, also einen Staystitch gemacht , auf der Rückseite noch einmal ca 1 cm beidseitig eingehalten, wie bei meinem Probekleid , darauf nochmal den neuen Besatz genäht. 
 Das ging jetzt gut , der  Ausschnitt hält zusammen. Ich wollte der Beweglichkeit wegen den Besatz schräg zuschneiden, doch ich bin froh , es nicht gemacht zu haben. 

Die oberste Kante beim Zip ist mit einen Knöpchen und einer Schlinge gesichtert, 
so hält es besser. 
Soo schnell wie ich dachte  ist es nicht gegangen, jeder Stoff ist eben anders und verlangt spezielle Techniken, das wird mit immer klarer.

Elastan ist nicht gleich Elastan!




Die versprochenen Stoffgeschäfte müssen noch ein wenig warten, 
eine Bluse mit Smok wartet schon vorgestellt zu werden,

Herzliche Grüße
Bettina






Montag, 8. August 2016

Hosen


Nun auch einmal ein paar praktische Sachen:    Hosen

Zur Maturafeier wollte meine Tochter kein Kleid oder was Elegantes, viel zu wenig cool.
Also eine Hose, nicht zu fein, aber doch auch keine  Jeans, und in schwarz.
Sie ist ja nicht so die Schwarze, aber bei offiziellen Anlässen  immer noch die erste Wahl.
 Ich hab einen Baumwolltsatin ausgesucht und die Hose 117-042016 von Burda gewählt.
Die Stulpen hab ich weggelassen und auch die Taschenklappen.

Und weil der Schnitt auch mir gut gefallen hat, hab ich mir gleich darauf auch eine solche genäht aus einem 90 cm Rest eines Polyestersatins. 
 Kleinere Veränderungen an der Schrittkurve haben sehr gut gepasst. Der Stoff glänzt unglaublich schön, trotz vorwaschen.
Doch für mich ist 90 cm etwas zu wenig, der Bund ging sich nicht mehr aus.
 
 Denselben Stoff hab ich natürlich nicht mehr bekommen, aber einen Ähnlichen, etwas dünner mit noch mehr Elastananteil. Die Verkäuferin sagte mir, das sei ein Abendkleidstoff, supergänzend und elastisch. Das stimmt auch, trotzdem hab ich ihn auch gewaschen.




Die Futtertaschen und der innere Bund sind aus Baumwollsatin, damit es schön weich ist auf der Haut, und möglichst wenig aufträgt, da der Schnitt doch eher eng ist.


 

Die Hose ist schon getragen, gewaschen und noch mal getragen, deshalb die Falten.
Nun möcht ich euch noch ein paar Bilder zeigen, wie derselbe Schnitt
verschieden wirken kann.







Ihr gefällt diese blaue Hose nun auch ganz besonders,  sie wird langsam aber sicher in Ihren Kleiderschrank wandern, oder was denkt ihr?

Zum Schluß noch ein Bild unseres Wiener Stofftauschtreffens, bei dem nicht nur fest getauscht, sondern auch viel gelacht wurde!
 
 

Der nächste Post wird nur aus Adressen bestehen, 
fabic stores abroad, ein kleiner Führer.
Herzliche Grüße Bettina


Samstag, 9. Juli 2016

Pepita geht immer, doch nicht immer geradeaus




Nun, ja, der Baumwollstoff in Pepita schon, aber das mit dem Schnitt!
Ich suchte mir einfach das falsche Model aus, aber bemerkt habe ich es erst nachdem der Oberteil fertig war und der Rockteil (gefüttert) nur noch in Falten gelegt und angenäht werden mußte.
Der Reihe nach: Der Schnitt mit oder ohne Ärmel gefiel mir für diesen Stoff, so schwungvoll und bequem, dachte ich.

 Das mit kurzen Ärmeln plante ich so:
Doch es wurde viel zu eng und der Kragen sah furchtbar aus, hab ihn sofort weggenommen. Der Rock dazu, die Teile waren ebnfalls gefüttert, pampig und unförmig, leider hab ich vor Entzetzen da gar kein Foto gemacht.




 Es ist der Rock dann gleich zerschnitten wurden, denn ich wollte daraufhin ganz etwas anderes daraus machen. Dieses Jäckchen werde ich noch vervolständigen, ich denke mit einem schwarzen kurzem Schößchen, denn ich hab jetzt keinen Pepitastoff mehr, oder was meint ihr?

Es wurde dann ein Fünfziger Jahre Ensemble:

BLUSE: 102 - 022011 das Top wie das Sommerkleid




Der Schnitt ist zwar für Elastische Stoffe gedacht, doch ich habe den unteren Teil schräg zugeschnitten und das ging auch. Alles mit dünnem BW Satin gefüttert.

HOSE: 112-062013 schon öfter verwendet, ein gerader Schnitt ohne Taschen und Bund.

 Den Hosenabschluss wollte ich dünn und unauffällig aber fest habe, so habe ich ein Ripsband verwendet, eine Passe aus einem Hosentaschenstoff innen gibt dem dünnen Stoff am Bauch genügend Halt.



 zusätzlich noch ein kleiner Knopf oberhalb des Reißverschlußendes,
 hinterlegt mit einem Stück Futter und Futterschlaufe.






Das geht auch mit weißen Turnschuhen und weißem BW Pullmannkäpchen als sportlich Variante.

Weil sich mein Töchterchen zur Maturafeier eine schwarze Hose gewünscht hat, fahre ich also mit Hosen fort...

Herzlliche Grüße
Bettina